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C. A. T. Ebnit 2004

 
 
 
1. Tag
Endlich wieder in Ebnit: Der erste Tag hat seine festen Regeln (siehe auch 2002).
 
1. Anreise                                                                  2. Proviant aufnehmen im Dornbirner Messepark
    
 
3. Einchecken im Kolpingdorf  (1000 m)                    4. Akklimatisierung via Pfarrers Älple (1210 m) ...
    
 
...zur Emser Hütte (1270 m)
                              
 
Abends wird gemeinsam gekocht...    ...und gegessen
    
 
Nach dem Essen wird die Tour für den nächsten Tag ausbaldowert.
 
Anschließend sitzt man zünftig beisammen.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Die letzten drei Bilder stehen nicht nur für den Eröffnungstag, sondern zeigen den Ausklang eines jeden Ebnit-Tages.
 

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2. Tag
 
Für den zweiten Tag hatten wir uns den Hohen Freschen (2004 m) ausgesucht. Der steckte uns schon lange in der Nase, zumal ich persönlich schon zwei Fehlversuche hinter mir hatte.
 
 
 
Die Strecke sollte durch das Tal der Ebniter Ache (ca. 900 m) führen,
 
vorbei an der Wäldle-Alpe (1030 m; Heil Christian!) über die
 
Valorsalpe (1302 m) ...
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 ... und den Dümelikopf (1523 m) und dann den Valüragrat hinauf zum Gipfel des Hohen Freschen.
 
 
       
 
 
Für diese Jahreszeit hatten wir noch verdammt viel Schnee, aber einen angenehm warmen Tag. Viele Wegmarkierungen waren noch unter dem Schnee versteckt, so dass wir uns manchmal im Blindflug auf die Karte und den Kompass verlassen mussten, was in den Alpen nicht ungefährlich ist. 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Eine kleine Furt am Morgen bereitete uns abends beim Rückweg Probleme, weil sie tagsüber durch die Schneeschmelze zum reißenden Fluss geworden war. (Das Bild entstand natürlich morgens.)
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

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Etwa 300 Meter unter dem Gipfel war Schluss. Auf dem Grat gab es einfach zu viele gefährliche Schneefelder; das Risiko war zu groß.
 
An dieser Stelle stieg ich aus,
 
 
die Anderen schafften es noch ein paar Meter weiter,
dann mussten auch sie zurück.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
    
 
 
 
Der Abstieg wurde in den Schneefeldern manchmal beschleunigt.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Solche Brocken waren tagsüber durch die Schneeschmelze abgegangen
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Nach über 10 Stunden und ca. 900 Höhenmetern (gefühlte Höhenmeter waren es ca. 9.000) waren wir erst einmal geschafft und ließen den Tag nach oben beschriebenem Ritual ausklingen.

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3. Tag
 
Für heute hatten wir uns die Mörzelspitze (1830 m) vorgenommen, die höchste Erhebung des First.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Wir fuhren zunächst mit den Autos über Niedere bis zur Kobelalpe (1000 m). Dann ging es per Pedes über das Güttler Bergheim (1120 m),
 
die Hasengerach-Alpe (1205 m) ...
 
 
... und die Obersehren-Alpe (1519m ) ...
 
 
... auf den Firstgrat (ca. 1800 m).
  
 

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Das Wetter hatte sich während des Aufstiegs systematisch verschlechtert. Wir befanden uns mitten in den Wolken, die manchmal kurz aufrissen, um den Blick zum Bodensee frei zu geben. Der Schnee auf dem Grat war unberechenbar.
 
                                    
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Es wurde lange diskutiert, ob ein Weitergehen über den Grat noch vertretbar sei.
 
 
 
 
 
 
 
Da die Meinungen auseinander gingen, teilte man sich in zunächst zwei Gruppen.
 
 
Werner und ich gingen direkt zurück nach Obersehren.
 
 
Die anderen versuchten zur Mörzelspitze durchzukommen.
    
 
Aber das Wetter meinte es an diesem Tag nicht gut mit uns. Zu allem Elend zog nun ein Gewitter auf. Die Vierergruppe auf dem Grat hatte sich mittlerweile erneut in zwei Zweiergruppen gesplittert. Da sich die beiden Vordern oberhalb des Gewitters befanden, gingen sie zielstrebig weiter. Die beiden Anderen erkannten die Gefahr und zogen sich schnellstmöglich zurück.
 

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Michel und Hans haben tatsächlich ihr Ziel erreicht und immer noch nicht geahnt, was unter ihnen los war.
    
 
Werner und ich hatten es inzwischen auf Obersehren geschafft, die Tür zu einem Abstellraum zu öffnen. Dorthin konnten sich die nach und nach eintreffenden Wetterflüchtlinge retten.
 
         
 
 

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4. Tag
 
Der 4. Tag ist schnell erzählt. Das Wetter war noch beschissener als an den Tagen zuvor und nach den anstrengenden Touren der Vortage lechzten alle nach Entspannung. Da diese durchaus unterschiedlich aussehen kann, teilte man sich erneut. Vier Sechstel der Gruppe fuhren nach St. Gallen, um sich dort im Erlebnisbad zu erholen. Hans wollte sich noch einmal in Ruhe die Rappenlochschlucht ansehen und fotografieren. Und ich ließ mich in Dornbirn absetzen, schlenderte durch die Stadt und schwelgte in Erinnerungen.
 
 

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letzte Änderung: 07.03.2008