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C. A. T. Basel 2005

 
Nach so vielen Bergen im Vorjahr wollten wir uns 2005 im Flachland (Rheinebene) austoben und wählten als Fortbewegungsmittel nach 2003 erneut das Fahrrad. Ziel sollte dieses Mal die Stadt Basel sein.
 
 
1. Tag (Neustadt/W. - Roeschwoog)

 

Am ersten Tag ging es zunächst mit der Bahn nach Neustadt/Weinstraße.

Das Wetter spielte einigermaßen mit. Es war zwar ziemlich frisch, aber trocken.

 

 

Am Neustadter Bahnhof startete die Tour Richtung Süden bis Landau, dann nach Osten und bei Kandel wieder südlich in den Bienwald.

zwischen Maikammer und Edenkoben Pause in Herxheim Rast am Naturfreunde-Haus bei Kandel

  

Der Bienwald wurde auf Waldwegen durchradelt. Da es am Vortag noch heftig geregnet hatte, konnten wir dies leider nicht hygienisch sauber bewerkstelligen.

 

 

 

 

 

 

Bei Lauterburg verließen wir das vertraute Heimatland und überquerten die Grenze ins fremdländische Elsass.

 

Dem Rheinradweg folgend erreichten wir nach 100 km unser erstes Quartier, das Hotel “Au Lion d’Or“ in Roeschwoog.

                    

      

  Als Belohnung für die Strapazen gab es Elsässer Flammkuchen bis zum Abwinken und einen anschließenden Verdauungsspaziergang durch den Ort.

 

 

 

 

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2. Tag (Roeschwoog - Marckolsheim)

Wie schon im Vorjahr, hatten wir kein Glück mit dem Wetter. War der Vortag noch trocken, so begrüßte uns der zweite Tag grau in grau. Pünktlich zur Abfahrt bebann es zu regnen.

Pause im Regen Durchnässt und durchfroren rasten wir in einer Rhein-Hafenkneipe

 

 

Straßburg  begrüßt uns mit ein paar Sonnenstrahlen, macht uns aber die innerstädtische Radroutennavigation nicht leicht.

 

 

 

 

 

Nun folgen wir dem Rhein-Rhone-Kanal. Von oben trocken, rollt es jetzt richtig gut. Mit einem 24er-Schnitt kommen wir gut voran.

                                            

Kurz vor unserem Tagesziel Marckolsheim erwischt uns noch einmal ein heftiges Gewitter.

Nach nahezu 110 km endet der Tag beinahe in einer Katastrophe. Im Hotel ist das Restaurant ausgebucht und offensichtlich haben alle anderen Speisegaststätten des Ortes geschlossen. Erst nach mehreren beschwerlichen Rundgängen finden wir ein verstecktes italienisches Restaurant und beenden den Tag bei einer guten Pizza.

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3. Tag (Marckolsheim - Basel)

Hans hatte schon seit Straßburg Probleme mit dem Knie. Nun ging es gar nicht mehr. Da wir mittlerweile bei Neuf Brisach waren, schleppten wir ihn über die Grenze ins deutsche Breisach und verfrachteten ihn in einen Zug nach hause.

 

 

 

Und nun trafen wir eine fatale Fehlentscheidung: Statt zurück nach Frankreich und auf den ursprünglich geplanten Asphalt-Radwegen durch elsässische (windgeschützte) Wälder zu radeln, entschlossen wir uns, auf der rechtsrheinischen deutschen Seite weiterzufahren. Die folgenden 50 km Rhein-Radweg entpuppten sich als Sandpiste mit heimtückischem böigem Gegenwind. Es war eine einzige Quälerei.

 

 

 

Erst als wir Weil am Rhein erreichten und nun mit Asphalt unter den Rädern das Ziel vor Augen hatten, besserte sich die Stimmung und die letzten Reserven wurden mobilisiert. Um 19:45 Uhr erreichten wir die Jugendherberge in Basel nach insgesamt über 300 km.

Zunächst war ein ausgiebiges Duschen in den geräumigen Gemeinschaftsduschen angesagt. (Hier wird bewusst auf Bildmaterial verzichtet.)

 

Dann stand der Bettenbau auf der Tagesordnung. Nachdem diese Jugenherbergspflicht erledigt waren...

 

 

 

 

... erfüllten uns unsere müden Beine einen letzten Dienst und trugen uns in die Baseler Altstadt, wo der Tag in der berühmten Fischerstube seinen Ausklang fand.

 

 

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4. Tag (Basel - Kaiserslautern)
 
Am Morgen des letzten Tages begrüßte uns die freundliche Baseler Sonne und ließ das Sauwetter und die Strapazen der letzten drei Tage vergessen.
 
Lediglich ein Mitglied unserer Gemeinschaft konnte trotz der zurückliegenden Anstrengungen das Schnarchen der Mitradler nicht überhören und verbrachte die Nacht im Fernsehraum der Jugendherberge.
 
An diesem Rückreisetag stand uns der Vormittag für eine kurze Stadtbesichtigung zur Verfügung.
 
Mittags mussten die lädierten Hinterteile ein letztes Mal in den Sattel, um zum Bahnhof zu radeln.
 
Dann brachte uns die Bahn zurück in die Heimat, wo die Helden - dem Anlass entsprechend - vom Schützenverein, von der Blaskapelle, vom Stadtrat und von den Angehörigen fahnenschwenkend empfangen wurden. 
 
 

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letzte Änderung: 07.03.2008