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C. A. T. 2009: Molitors Mühle
                                                                                                                                                                                      

Wellness im Hotel Molitors Mühle

Mi. 10.06.09    So. 14.06.09

 

Kein Abenteuer – aber teuer!

 

… und das soll beileibe keine Kritik am Hotel Molitors Mühle sein, sondern lediglich ein Wortspiel. Unterkunft und Verpflegung waren exzellent und ihr Geld wert. Insbesondere der Wellness-Bereich ist eine Wucht und wir können das Hotel ausdrücklich empfehlen.




Anreise und erstes “Abenteuer“

Dass wir bei einem Wellness-Urlaub keine lebensgefährlichen Abenteuer zu bestehen hätten, war uns schon vorher klar. Trotzdem begann der Ausflug mit einem aufregenden Zwischenfall:

Die Anreise erfolgte am späten Mittwochnachmittag. Direkt nach dem Einchecken betraten alle sechs Chaoten samt Gepäck den Aufzug, um in die dritte Etage zu fahren. Nach dem Passieren des zweiten Geschosses gab es einen lauten Knall und einen heftigen Ruck. Der Fahrstuhl bewegte sich keinen Zentimeter weiter. Als sich die erste Überraschung gelegt hatte, begannen wir mal alle Tasten zu drücken und irgendwann öffnete sich die Tür. Wir steckten mitten zwischen den beiden Stockwerken fest. Mühsam kletterten wir samt Gepäck nach oben.

 

In diesem Aufzug hatten wir noch eine weitere Begegnung der besonderen Art. Am zweiten Tag fuhren wir von oben nach unten. Unterwegs stieg eine alte Dame zu. Sie betrachtete aufmerksam das CAT-Logo auf unseren T-Shirts und fragte: "Was bedeutet denn CAT?" Ich erklärte: "Das ist die Abkürzung für Chaos-Adventure-Team, oder zu Deutsch - Chaos-Abenteuer-Team!" Sie schaute in die Runde und sagte mit ernster Miene: "So sehen Sie auch aus!". Dann sah sie mich an und meinte: "Und Sie ganz besonders!"

Gigantische Mönchsklöße und starkes Abteibier

Nur einen Kilometer vom Hotel entfernt liegt das Kloster Himmerod. Da man in Klöstern oft hervorragend essen kann, haben wir Himmerod gleich zwei Mal besucht.

Entlang der Salm führt ein schöner Wanderweg vom Hotel 
zur Abtei. Nachdem am Donnerstagvormittag erstmals der Wellness-Bereich getestet wurde, machten wir uns am Nachmittag auf den Weg. Im Kloster angekommen, besichtigten wir zunächst die barocke Abteikirche. Dabei hatten wir Gelegenheit den gregorianischen Gesängen der Mönche zu lauschen.

Anschließend ging’s in die Klostergaststätte. Als Spezialität wurden uns die Himmeroder Mönchsklöße empfohlen. Diese entpuppten sich als “abenteuerlich“, hatte doch jeder Kloß annähernd die Größe eines HEADIS-Balls und ein Gericht bestand aus zwei solchen - mit Leberwurst gefüllten - Riesen. Ich kann Euch sagen: “Das war Schwerstarbeit!“

Und wer schwer arbeitet, muss auch entsprechend trinken. Da kam uns das Himmeroder Abteibier gerade recht. Nicht nur, dass es sage und schreibe 10,5%vol. Alkohol enthält. Auf dem Etikett steht auch groß und deutlich “CAT“ (siehe unten) und damit ist dieses Bier für uns prädestiniert.

 
                                        
 


Maare-Mosel-Radweg

Für Freitag hatten wir eine Radtour geplant. Dazu fuhren wir mit den Autos zum Maare-Mosel-Radweg. Dieser verläuft auf der ehemaligen Bahntrasse der Maare-Moselbahn, was man aufgrund der Haltestellen, Signale und sonstiger Eisenbahn-Utensilien noch gut erkennen kann. Unterwegs führt er durch Tunnel und über Viadukte. Wir mieteten bei einem Fahrradverleih sechs Tourenräder und starteten Richtung Norden.  

In Gillenfeld  kamen wir an einer Minigolf-Anlage vorbei. Dort rasteten wir und entspannten uns bei einer Runde Minigolf.

 

Dann ging es weiter zum Schalkenmehrener Maar, das wir umradeln wollten. Leider kamen wir nicht weit, weil ich mir am Vorderrad einen Plattfuß einfing. Das roch nach Abenteuer!

 

Drei Radler fuhren zurück nach Schalkenmehren, wo wir einen weiteren Fahrradverleih gesehen hatten. Martin übernahm dazu mein defektes Velo. Um den platten Vorderreifen nicht zu belasten, setzte er sich auf den Gepäckträger und sah dabei aus, wie der sprichwörtliche “Affe auf dem Schleifstein“. Für € 5,- wurde der Schlauch geflickt und wir fuhren zum Campingplatz am Schalkenmehrener Maar, wo der Rest der Mannschaft im Restaurant auf uns wartete. Sie hatten hier inzwischen eine “abenteuerliche“ Bedienung genossen.

Eifel-Wanderung

Für Samstags war Wandern angesagt. Wir besorgten uns an der Hotel-Rezeption eine Gebietswanderkarte und stiefelten los. 

 

 

 

Die Strecke hatten wir so gewählt, dass wir nach ca. 10 km erneut im Kloster Himmerod landeten. Dort testeten wir weitere Highlights der Speisekarten und labten uns am Abteibier.

 

Allabendliche Spielereien

Im Restaurant des Hotels kredenzte man uns jeden Abend ein hervorragendes Menü an unserem "Stammtisch".
 

Danach wurden  - wie schon in all den Vorjahren -  die Brett- und Kartenspiele ausgepackt.
 
     

Impressionen in und um Hotel Molitors Mühle



 



letzte Änderung: 22.11.2009